6. November 2006
Im Reich der Skorpione - der 3. Jungle Marathon ist geschafft
Es ist Trockenzeit. Ich stehe jedoch im Regen und schaue den Fluten nach, die in Santarém die Straßen unpassierbar machen. Und ich habe, wenige Tage nach dem Rennen, endlich Zeit, die vielen Eindrücke und Erlebnisse ein wenig zu verarbeiten. So viele Geschichten …
Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Körper aushält und was passiert, wenn ein Teil der Spannung von einem abfällt. Ich bin dann emotional immer etwas instabil. Man könnte auch sagen, nah am Wasser gebaut. So musste ich bei der Verabschiedung der 23 Soldaten unseres Orga-Teams heulen. Ein schönes Bild … Während der 10 Tage des Jungle Marathons funktioniere ich im Gegensatz dazu wie eine Maschine. Meine Frau sagt, ich sei dann irgendwie ein anderer Mensch.
6 Wochen war ich zunächst mit den Vorbereitungen beschäftigt. Eine der Hauptaufgaben war es dabei, die 16 Dörfer entlang der Strecke im Nationalpark zu informieren und einzubeziehen. Dazu noch Besprechungen mit Lieferanten, Behörden, Organisationen, Bootsbesitzern, Militär, Feuerwehr, Ärzten und so weiter. Parallel lief das Organisieren von Logistik, Finanzen, Einsatz– und Notfall- plänen, etc.
Dann war es endlich soweit. Tag der Ankunft der Athleten und gleichzeitig unser Abreisetag in den Dschungel. 62 Teilnehmer, 8 Ärzte und Sanitäter, 10 freiwillige Helfer, 5 Übersetzer, 12 Bootspiloten, 3 Leute vom ZDF, ein Fotograf, besagte 23 Soldaten und ein Koch. Für uns alle begann die Reise am 7. Oktober um 03:00 Uhr auf zwei typischen Amazonas-Flussbooten. Mit an Bord 11.700 Liter Wasser.
Im Camp wartete zunächst Routine. Kit Check, medizinische Untersuchung und Überlebenstraining waren angesagt. Am 9. Oktober war er schließlich gekommen, der Moment der Wahrheit. Startschuss zur ersten Etappe um 7:00 Uhr.
Mehr als noch vor 2 Jahren, habe ich mich dieses Mal mit dem Thema Gifttiere auseinander gesetzt. Und etwa 2 Stunden nach dem Start kam dann prompt die Nachricht: "Karim Mosta, der Franzose, wurde von einem Skorpion gestochen. Es wird sofort Hilfe benötigt." Was dann passierte war, wie ich es mir erhofft habe. Alle haben professionell reagiert. Ein Team war innerhalb weniger Minuten unterwegs, um Karim zu versorgen. "Bitte nur kein schwarzer Skorpion", waren meine Gedanken. Klein und schwarz, das sind "bad news", hatte uns ein brasilianischer Experte noch am Vortag bei einer medizinischen Schulung erklärt. Der Skorpion war zwar schwarz, aber ziemlich groß. Für Karim war das Rennen trotzdem gelaufen. Doch zumindest schwebte er zu keinem Zeitpunkt in Lebensgefahr.
Die nächsten Tage waren dann für alle Beteiligten "wie im Rausch", wie auch das ZDF in seinem späteren Bericht titelte. Für die Athleten war dieser mit einem täglichen Kater verbunden. Es waren Tage, an denen ich nicht sehr "beliebt" war. Die 16 km der ersten Etappe sind für alle Teilnehmer "die schwierigsten 16 km ihres Lebens". Es geht ständig steil auf und ab. Man muss teilweise kriechen, so steil ist es. Die Füße sind nass. Der Puls dröhnt und man sagt sich, "das gibt es doch nicht". Ich muss mich dann am Abend hinstellen und sagen, dass das erst der Anfang war. Okay, ich gebe es zu, eigentlich mag ich diesen Teil meines Auftrags. "Ihr habt es so gewollt!"
So vergehen die Tage und wie eine Karawane ziehen wir weiter von einem Basislager zum nächsten. Das medizinische Team macht einen super Job. Wunde Füße werden versorgt und Muskeln geknetet als gäbe es kein Morgen. Die Athleten durchqueren Sümpfe, bewältigen noch mehr Hügel und überstehen zwei Schwimm-Starts. Unsere lange Etappe (86 km) an den Tagen 5 und 6 verläuft ohne größere Zwischenfälle. Jede Menge Schlangen werden von den Teilnehmern nachts gesichtet. Aber keine Bisse. Niemand verläuft sich. Was will man als Renndirektor mehr?!
Der letzte Tag ist dann nur noch ein Kinderspiel. Möchte man meinen. 23 km am Strand, von Aramanaí nach Alter do Chão. Doch für einen Teilnehmer war es die Hölle. Christian Schiester aus Österreich. Christian war als einer der Favoriten angetreten und hatte einen hervorragenden Wettbewerb. An diesem letzten Tag wollte er versuchen, vielleicht noch Platz 1 zu ergattern. Er war es aber zu schnell angegangen. Nach 17 km kam der völlige Zusammenbruch. Gute 2 Stunden hat er für die letzten 6 km gebraucht und es schließlich geschafft. In einer Email hat er mir nach dem Rennen geschrieben:
"... meine halb zerstörten Fußsohlen lassen Dich und Deine Dschungelstrecke recht schön grüßen! Du hast es geschafft mich an die absolute Grenze zu führen – obwohl wir Läufer Dich während dieser Qual richtig gehasst haben dafür, bin ich Dir heute dankbar."
Team adidas Natventure mit sensationellem 4. Platz bei der Raid WM in Kanada!
Das Team adidas Natventure belegte bei der WM im kanadischen Québec den 4. Platz und übertraf damit seine eigenen Erwartungen. Mit einem enormen Kraftakt überholte das deutsche Team am letzten Wettkampftag sogar die hoch favorisierten Franzosen und distanzierte damit deutlich den Vorjahresweltmeister Les Arcs/Quechua. Die Raid Weltmeisterschaft wurde vom 9. bis zum 16. September 2006 im Sagueney Nationalpark in Québec ausgetragen.
Der 4. Platz bei der WM verbessert die Spitzenposition des deutschen Teams in der Weltrangliste. Nach sechs Wettkampftagen sowie nach 132 Stunden und 1.000 Kilometern körperlicher Extremleistung bedeutet das Ergebnis den bislang größten Erfolg für die Mannschaft von Team-Kapitän Marc Pschebizin. "Wir haben aufgrund langer und mühsamer Paddeletappen nicht mit diesem hervorragenden Ergebnis gerechnet. Doch gegen Ende konnten wir mit geschickter Taktik noch einige Plätze gutmachen: Wir haben uns jede Nacht zwei bis drei Stunden Schlaf gegönnt, um die Körper-Akkus immer wieder neu aufzuladen. Am Ende haben wir dann gekämpft wie verrückt, unser Teamwork und unsere Power waren einmalig. Selbst dem späteren Sieger aus den USA, Nike Powerblast, konnten wir auf der letzten Bike-Etappe auf 120 Kilometern 20 Minuten Vorsprung abringen."
Mit dieser Spitzenleistung und der Etablierung in der AR Weltspitze hofft das Adventure Racing Team adidas Natventure auf eine weitere und verstärkte Unterstützung durch Sponsoren, um bei der Raid WM im nächsten Jahr aufs Treppchen zu gelangen und der Erfolgstory ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.
Danke an unsere Sponsoren adidas, faszinatour, exel, Petzl, Gerina AG, Polar, Macpac, Garmin, Salomon, Trekking-Mahlzeiten, Mergner, Primus und Seeberger. Nur mit Eurer Unterstützung war dieser Erfolg möglich!
Ein kurzer Ausblick:
Racelite.com - Rolf Johannes hat einen super Job gemacht. Trotz meiner langen Abwesenheit konnte, Dank seiner Hilfe, der Versand für Racelite.com normal weiter laufen. In den nächsten Wochen wird das Sortiment meines Online-Shops weiter wachsen und der Service noch besser.
Yukon Arctic Ultra - 35 Teilnehmer stehen schon auf der Startliste des kältesten Rennens der Welt. Die Vorbereitungen gehen jetzt in die zweite Phase. Wir suchen nicht nur Teilnehmer, sondern auch freiwillige Helfer. Wenn Ihr einmal den Yukon im Winter erleben wollt, dann meldet Euch!
adidas Natventure Trophy 2007 - es ist gut möglich, dass die adidas Natventure Trophy Nachwuchs bekommt. In 2007 gibt es also vielleicht schon 2 Adventure Races powered by the Great Outdoors. Mehr Infos und Termine gibt es im nächsten Newsletter.
5. April 2007
Adventure Race Mittenwald - Seefeld nimmt Formen an
Dieses Jahr ist es endlich soweit. Nachdem ich bisher immer nur im Ausland Sportveranstaltungen organisiert habe, gehe ich mit einem Event in Deutschland an den Start. Direkt vor meiner Haustüre, hier in Mittenwald, startet am 19. August 2006 das erste Adventure Race Mittenwald - Seefeld.
Es wird eine kurze (Zeitbedarf ca. 6 Stunden) und lange (Zeitbedarf ca. 12 Stunden) Strecke geben. Für Abwechslung ist gesorgt, denn beim Adventure Racing werden viele Disziplinen kombiniert.
Es können 2er Teams (Männer, Frauen, Mixed) und offene 4er Teams an den Start gehen.
Natürlich wird es Mannschaften geben, die siegen wollen. Doch beim Adventure Racing geht es in erster Linie um Spaß und Abenteuer in der Natur. Mit der richtigen Strategie und Teamarbeit sind die Strecken für Ausdauersportler aus den verschiedenen Disziplinen gut zu bewältigen.
Letzten Sonntag konnte ich die Strecke zu Checkpoint 1 und Checkpoint 2 mit dem GPS erfassen. Außerdem habe ich - DAV Karten sei Dank - nun eine recht gute Vorstellung von den zu bewältigenden Strecken und Höhenmetern.
Die lange Strecke hat ca. 110 km (noch ohne Gewähr!) und 4.200 Höhenmeter. Ca. 23,5 km sind Berglauf/Trail Running. MTB dominiert mit 76,5km und einer Traumstrecke. Die Inline-Strecke konnte ich noch nicht vermessen (kommt hoffentlich morgen). Ansonsten sind noch Schwimmen (ca. 1,2 km), Canyoning, kurzer Klettersteig, Flying Fox, Abseilen und Seilbrücken dabei. Das Timing ist so, dass bei den technischen Disziplinen kein Stau entstehen sollte.
Das Canyoning wird aus Sicherheitsgründen nicht zeitlich bewertet. Es ist ein Abenteuer-/ Landschaftserlebenis, dass jeder auch genießen soll. Wer lieber auf das kühle Nass verzichtet, kann dies tun.
Wir werden auch überall passives Abseilen anbieten, d.h. Kenntnis im Abseilen ist nicht erforderlich.
Ich arbeite gerade an der Ausschreibung und der Website. Dort gibt es demnächst alle Details.
60 Teilnehmer gingen beim 4. Yukon Arctic Ultra an den Start
Ich habe mir gedacht, dass der Yukon Arctic Ultra (YAU) dieses Jahr recht entspannt wird. Immerhin haben wir ja mittlerweile schon ziemlich viel Routine. War wohl nix. Ein Mangel an Schnee hat sowohl das Orga-Team als auch die Athleten ganz schön gefordert.
Das größere Teilnehmerfeld konnte gut gemeistert werden und wir haben auch dieses Mal niemanden per Hubschrauber suchen müssen. Das Wetter war relativ gnädig. Nur für die Starter bei den 300 Meilen wurde es mit –30 Grad Celsius und kälter noch recht frostig.
In der nächsten Woche wird der Starttermin für 2007 bekannt gegeben. Dann werden sich wieder mutige Ausdauersportler aus der ganzen Welt für das härteste und kälteste Rennen anmelden.
Racelite.com freut sich über erste Kunden
Über 90 Artikel zählt das Sortiment von Racelite.com mittlerweile. Und fast jede Woche kommen neue Produkte dazu. Der Mix aus etablierten Marken und absoluten Geheimtippsscheint der Zielgruppe zu gefallen. Denn selbst ohne Marketingkampagne darf sich Racelite.com schon über viele Bestellungen und gutes Feedback freuen.
faszinatour veranstaltet 3. Fun Adventure Race vom 5. bis 7. Mai 2006
Dabei sein ist alles - so lautet das Motto von faszinatour zu diesem Event. Melde Dich als Team (4-6 Personen) an oder finde vor Ort in Haiming/Tirol andere Team-Mitglieder. Team gegen Team kommt es im Funwettkampf dann darauf an, den richtigen Weg zu finden, sich mutig den Herausforderungen zu stellen und - vor allem - viel Spaß zu haben!
Alle Infos gibt es auf der Website www.ar-network.com Rubrik "Adventure Race".
Yukon Arctic Ultra bekommt Nachwuchs
Endlich ist es soweit. 4 Jahre nach dem ersten YAU gibt es im kommenden August zum ersten Mal ein Sommer-Rennen von den Machern des kältesten und härtesten Ultras der Welt. Der Name dieses neuen Highlights im internationalen Ultra-Kalender ist Yukon Gold Ultra (YGU). Der Startschuss zur ersten Ausgabe fällt am 19.08.2006 in Whitehorse. Alle Infos zum YGU gibt es ab sofort auf www.goldultra.de.
the Great Outdoors hilft beim Shooting für den McGregor Katalog Fall/Winter 06
Es waren keine idealen Bedingungen für den Fotografen. Immer wieder leichter Schneefall und kaum Sonne am winterlichen Ferchensee. Trotzdem hat es das Team der Agentur geschafft, tolle Aufnahmen zu machen. The Great Outdoors war dabei und hat sich um Requisiten und Logistik gekümmert. Das hat Spaß gemacht. Wenn also jemand wieder einmal Support für ein Shooting braucht, bin ich dabei!
21. Dezember 2005
Racelite.com Online-Shop für leichte und innovative Sportausrüstung
Das sog. Ultralaufen und die Sportart Adventure Racing haben viele innovative und oft auch extrem leichte Produkte hervorgebracht. Dazu gehören Rucksäcke, Bekleidung, Schlafsäcke, Zelte, etc. Racelite.com bündelt diese Angebote. Wer auf der Suche nach sehr funktioneller und hochwertiger Ausrüstung ist, der wird hier fündig und muss nicht mehr den Markt durchstöbern.
Zudem wird Racelite.com nach und nach ausgebaut. Ausrüstungstests, direktes Feedback der Kunden mit sichtbarer Bewertung, Packages für bestimmte Rennen und weitere Services werden das Angebot abrunden.
Dabei ist Racelite.com nicht nur für Extremsportler gedacht. Jeder dürfte Spaß daran haben, z.B. mit einem besonders leichten, funktionellen und extrem widerstandsfähigen Rucksack unterwegs zu sein.
Sehr stolz bin ich auf den Marken-Mix. Racelite.com bietet bekannte Marken und Marken, die im Ausland schon sehr erfolgreich, in Deutschland jedoch noch eher unbekannt sind. Zum Teil ist Racelite.com sogar die einzige Vertriebsstelle im deutschsprachigen Raum.
Mein besonderer Dank gilt der Gerina AG. Dort wurde die Website in Rekordzeit gestaltet und programmiert.
Ich freue mich auf Euren virtuellen Besuch, Fragen und Anregungen!
25. Juni 2005
Inspiration Yukon Arctic Ultra
Achim Heukemes (Finisher YAU 04 - 320 Meilen) ist dieses Jahr 4.568 km Perth nach Sydney gelaufen. Dafür hat er 43 Tage, 13 Stunden und 8 Minuten gebraucht. Das hat vor ihm noch keiner geschafft.
Aber es gibt noch andere Verrückte. Andrew Barnett (Gewinner YAU 04 - 320 Meilen) aus Wales und Juan Carlos Sagastume (Finisher YAU 04 - 320 Meilen) aus Guatemala rudern dieses Jahr noch über den Atlantik. Kein Witz. Insgesamt 30 Teams starten auf La Gomera am 27.11. zu diesem Abenteuer. Vor ihnen liegen 5.000 km verdammt tiefes Wasser. Am Ende sollen sie in Antigua wieder auftauchen. Im Boot haben sie alles dabei. Hilfe von außen ist nicht erlaubt. Die größte Angst: Vom Tanker überfahren werden. Der Rekord liegt bisher bei 40 Tagen. Andrew und Juan Carlos wollen nicht nur finishen. Sie wollen diesen Rekord brechen. 38 Tage sind das Ziel. Die langsamsten 2er Teams brauchen über 100 Tage!
Die Boote sind standardisiert. So haben die Ruderer in Sachen Ausrüstung die gleiche Ausgangssituation. Das Rennen findet alle 2 Jahre statt und es gibt auch Einzelstarter. Mehr Infos zum Atlantic Rowing Race gibt es unter www.woodvale-events.com.
Tom Wolter-Roessler hat es dieses Jahr bei den 320 Meilen nicht ganz geschafft hat. Er ist aber nächstes Jahr bei den 460 Meilen am Start und bereitet sich schon wieder vor, z.B. mit seiner Teilname beim 6-Tage Bahnlauf in Erkrath vom 31.7. - 6.8.05. Für den guten Zweck hat Tom dort 548 km geschafft und den 16. Platz erreicht. Wie das geht, ist mir ein absolutes Rätsel. Achim Heukemens war übrigens auch am Start und belegte mit 781,08 km den 3. Platz.
Last but not least ist da noch Thomas Muhler. Er hat dieses Jahr beim YAU mit seiner guten Laune für beste Stimmung gesorgt und als erster Europäer die 320 Meilen mit dem MTB bezwungen. Jetzt plant er gerade sein nächstes Abenteuer. Und wieder wird der Yukon die Kulisse dafür bilden. 1200 Kilometer wird Thomas mit seinem Spezialbike von Whitehorse nach Tuktoyaktuk am Polarmeer radeln. Eiskalte Nerven sind im Schneegestöber auf den arktischen Pisten ebenso gefordert wie Ausdauer und Ehrgeiz, gepaart mit eisernem Willen, Geschicklichkeit und einer gehörigen Portion Mut. Dieser Kälte-Härtetest unter extremsten Bedingungen wird Thomas an die Grenzen der körperlichen und psychischen Belastbarkeit bringen.
Die eis- und schneebedeckte Strecke führt von Whitehorse über die berühmt-berüchtigte Goldgräberstadt Dawson City und den Dempster Highway hinauf bis ins Mackenzie-Delta nach Inuvik. Die letzten 200 Kilometer führen über eine spiegel- glatte Eisstraße bis an das Polarmeer, der Beaufort-Sea. Erfrierungen können in dieser Region genauso schnell auftreten wie ein Sonnenbrand im Sommer. Damit Thomas unter diesen harten Naturbedingungen ein Höchstmaß an Sicherheit gewinnt, wird er von einer sechsköpfigen Crew (Arzt, Mechaniker, Physiotherapeut, TV-Team, Fotograf und lokaler Guide) begleitet. Den Start für das arktische Abenteuer der Superlative beginnt er mit einer erneuten Teilnahme am Yukon Arctic Ultra. In 2006 wird er das Rennen über 100 Meilen bestreiten um dann an der Braeburn Lodge auf dem Klondike Highway weiter in Richtung Norden aufzubrechen. Dann beginnt für ihn die Eiszeit ...
Team adidas Natventure für die Raid WM in Frankreich/Schweiz qualifiziert
Mit einem hervorragenden 10. Platz beim Weltcup in Schweden und einem sensationellen 9. Platz beim Weltcup in Spanien konnte sich Team adidas souverän den Gruppensieg holen und sich für die Raid WM 2006 qualifizieren.
Damit hat das Team um Kapitän Marc Pschebizin eindrucksvoll seine Stärke bewiesen. Und gerade das Ergebnis in Spanien lässt hoffen. Denn das dort gemeisterte Streckenprofil soll den Herausforderungen der WM sehr ähnlich.
Alle Infos zum Team gibt es auf www.natventure.com.
Kurznachrichten
SleepMonsters.de ist mit 8.000 Seitenabrufen/Monat gut gestartet. Auf SleepMonsters.de finden Multi- und Abenteuersportler seit Mai 05 alle Informationen zum Thema Adventure Racing. Mit faszinatour und Macpac konnten schon die ersten Anzeigenkunden gewonnen werden.
Dschungel-Erlebnisreise 2005 abgesagt. Ich möchte mich für das positive Feedback auf die Dschungel-Erlebnisreise bedanken. Einige Buchungen wären zustande gekommen. Jedoch konnte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden. Daher wurde die Reise für dieses Jahr abgesagt. In 2006 gibt es einen neuen Anlauf.
Jungle Marathon auf 2006 verschoben. Varig, die Partner-Airline des Jungle Marathon, hat relativ kurzfristig beschlossen, keine Verbindungen mehr nach Santarém, dem Startort dieses Extremlaufs, anzubieten. Der Veranstalter, die Jungle Marathon Ltd., konnte keine kostengünstige Alternative finden und hat so den nächsten 200 km Lauf durch den Amazonas auf 2006 verschoben.
Yukon Arctic Ultra im Playboy. Der Yukon Arctic Ultra ist so sexy, dass nun auch der Playboy (Ausgabe 09/05) nicht widerstehen konnte. In einem Bericht über die härtesten Rennen der Welt kommt das arktische Abenteuer gleich an zweiter Stelle.
the Great Outdoors verkauft Schlafsäcke von ajungilak. Wenn Euch trotz der heißen Bilder im Playboy einmal kalt wird, dann habe ich die richtige Lösung. Ab sofort verkauft the Great Outdoors Schlafsäcke von ajungilak. Diesen Service gibt es im Rahmen des Yukon Arctic Ultra. Denn immer mehr Athleten haben mich danach gefragt. Aber natürlich können auch Nicht-Teilnehmer die Schlafsäcke kaufen.
Fit For Fun berichtet in der aktuellen Ausgabe über faszinatour, Haiming und Team adidas Natventure. Dem Autor Stefan Becker ist ein toller Bericht über das Outdoor-Zentrum Haiming in Tirol, faszinatour und das Team adidas Natventure gelungen. Ein schönes Beispiel, wie ein Engagement im Bereich Adventure Racing zu guter Berichterstattung für Sponsoren führen kann. Denn vor diesem Hintergrund ist der 10-seitige Artikel entstanden.
29. Mai 2005
Motion - ein tolles neues Magazin zum Thema Laufen, Ausdauer und Lifestyle
Die Kombination aus Laufen, Ausdauer und Lifestyle hört sich zunächst vielleicht etwas seltsam an. Aber dem Team um Chefredakteur Wolfgang Schillings ist mit der motion ein hervorragender Themen-Mix gelungen. Und die Aufmachung macht absolut Lust auf Lesen!
In der aktuellen Ausgabe gibt es einen tollen Artikel von Tom Wolter-Roessler über seine Teilnahme am Yukon Arctic Ultra 2005 (320 Meilen, Lauf). Die richtige Lektüre für besonders heiße Tage ...
Online-Infos zu motion gibt es unter www.motion-magazin.de.
Team adidas Natventure beim X-adventure Weltcup in Schweden, 03.-05.06.05
In Lappland, im hohen Norden Schwedens, werden sich 36 internationale Teams wieder einmal den Herausforderungen eines traum- haften Adventure Races stellen. Sehr wichtig werden dabei die Disziplinen Ski und Ski- langlauf sein. Insgesamt 52 Kilometer Ski- und Skilanglauf-Strecke warten auf die Teilnehmer. Das ist ein wesentlicher Teil der 197 Kilometer langen Gesamtstrecke. Teams, die sich im Schnee nicht wohl fühlen, werden also keine Chance haben. Weitere Disziplinen: MTB (40km), Kanu (27km), Trekking und Seil- elemente (47km), Inline Skating (31km). 5.370 Höhenmeter sind zu überwinden.
Bitte Daumen drücken! www.natventure.com
the Great Outdoors bring SleepMonsters nach Deutschland
SleepMonsters.de ist die deutschsprachige Website des größten international Informa- tionsnetzwerks zum Thema Adventure Racing. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, diese Sportart im deutsch- sprachigen Markt zu etablieren. Start ist kommende Woche!
Zu den Features von www.sleepmonsters.de zählen:
- Anlegen eines kostenlosen Profils für AR-Interessierte, die gerne andere Sportler kennen lernen, sich austauschen und vielleicht ein Team gründen wollen
- Kostenlose Team-Websites für Hobby-Teams
- Ein umfangreicher Rennkalender
- Aktuelle AR News aus Deutschland, Österreich, Schweiz und der ganzen Welt
- Ein Modernes Forum
- Testberichte zu AR-relevanter Ausrüstung
- Trainingstipps
- Berichte von Rennen (von Athleten für Athleten)
Da es im deutschsprachigen Markt noch nicht so viele Events gibt, wird der Fokus etwas weiter gefasst sein, d.h. es wird auch über Events berichtet, die AR-Sportler in der Regel interessieren, z.B. 24h MTB Races, Bergläufe, Ultra- und Abenteuerläufe.
SleepMonsters.de refinanziert sich über Werbung. Zum Start gibt es dabei attraktive Eröffnungs- angebote:
- Mini-Banner. Eröffnungsangebot EUR 49,-/Monat (regulär EUR 69,-/Monat)
- Banner. Eröffnungsangebot EUR 169,-/Monat (regulär EUR 219,-/Monat)
- Produkt– und Promotion Box. Eröffnungsangebot EUR 399,-/Monat. (regulär EUR 429,-/Monat)
Zusätzlich gibt es für Banner, Promotion Box und Produkt Promotion Box Rabattmöglichkeiten!
Dschungel-Erlebnisreise von the Great Outdoors
Die Eckdaten und das Programm für die erste Dschungel-Erlebnisreise von the Great Outdoors stehen! Termin ist vom 15. - 31.10.05. Dabei wird sich alles um die Themen Adventure & Fun drehen, d.h. wir verbringen viel Zeit unterwegs, im Dschungel und anderen einmaligen Landschaften. Aber das lokale Nightlife und Relaxen am Traumstrand stehen genauso auf dem Programm. Auf dem Rückflug gibt es einen Zwischenstopp in Rio. Das Programm in und um Santarém werde ich als Guide selbst mit betreuen. Das kann ich mir ja schlecht entgehen lassen! Nach Rio müsst Ihr dann selbst. Aber auch dort werdet Ihr bestens betreut.
Der Preis steht leider noch nicht fest. Ich hoffe, nächste Woche kann ich dazu mehr sagen. Das komplette Programm schicke ich auf Anfrage gerne per Email.
03. April 2005
the Great Outdoors ist umgezogen
Endlich ist es geschafft. Nach einem erfolgreichen Yukon Arctic Ultra und einer heißen Saison im Incentive- unc Teamtrainings-Geschäft, bin ich in meinem neuen Büro in Mittenwald. Die geänderten Kontaktinfos findet Ihr hier.
Ein kalter Start beim dritten Yukon Arctic Ultra
Mit –20 Grad war es der kälteste Start, den wir bisher hatten. Irgendwie war ich mir sicher, dass es später noch viel kälter werden würde. Aber dem war nicht so. Mit –30 Grad haben wir nicht einmal an unserer Minus-Rekordmarke gekratzt. Dennoch war es ein unglaublich hartes Rennen. Normalerweise kommt an dieser Stelle jetzt eine Zusammenstellung meiner Eindrücke. Aber Tom Wolter-Roessler, deutscher Teilnehmer über die 300 Meilen, hat einen so tollen Erlebnisbericht geschrieben, dass ich ihm den Vortritt geben möchte. Toms Story zum YAU 05 verschicke ich gerne auf Anfrage als pdf- Datei (111KB).
Trail Running Magazin bringt Artikel powered by the Great Outdoors
Das Trail Running Magazin erscheint zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst. Zur aktuellen Ausgabe durfte ich mit einigen Meldungen in der Rubrik "Kurznachrichten" und einer Feature Story zum Jungle Marathon beitragen.
Wenn Ihr Spaß daran habt, nicht nur auf asphaltierten Wegen zu laufen, dann hat das Trail Running Magazin viele nützliche Infos für Euch. Und meine Geschichte zum gefährlichsten Laufrennen der Welt solltet Ihr Euch natürlich auch nicht entgehen lassen!
Infos zum Trail Running Magazin gibt es online unter www.running-magazin.de.
the Great Outdoors beim Jungle Marathon 05 wieder dabei
Bei der nächsten Ausgabe des Jungle Marathon, vom 5. - 14. Oktober 2005, werde ich wieder als Renndirektor dabei sein. Das Wasser wird mir zwar dann hoffentlich nicht bis zum Hals, aber mit Sicherheit wieder bis zum Bauchnabel stehen.
Dieses Mal werden wir auch ein 100 km - Rennen anbieten. Also, keine Müdigkeit vor- schützen. Das schafft Ihr locker.
Und wer lieber eine Expedition in den Dschungel machen möchte, für den werde ich dieses Jahr nach dem Rennen zwei tolle Erlebnisreisen anbieten. Die Termine werden voraussichtlich in den Monaten Oktober/November liegen. Dann ist in Pará Trockenzeit und es gibt unendlich lange und traumhafte Sandstrände.
Reise Nr. 1 - Adventure & Fun - wird Euch sowohl das Nachtleben als auch das Überleben im Dschungel näher bringen. Reise Nr. 2 - Jungle Expedition - hat den Schwerpunkt auf dem Thema Dschungel. Hier lernt Ihr alles über Leben und Überleben im dichten Grün, Kultur, Pflanzen– und Tierwelt. Basis für unsere Erkundungen ist dabei unser einmaliges Jungle Camp (keine Angst keine C-Promis anwesend!). Alle Infos gibt es demnächst hier auf meiner Website!
Winter 05/06 Schneemobil-Adventure im Yukon
Okay, es ist noch ein wenig früh. Aber ich freue mich schon so darauf, dass ich es bereits jetzt ankündigen möchte. Da ich nach der Hitze des Dschungels ein wenig Abkühlung brauche, werde ich nächsten Winter auch Abenteuerreisen mit dem Schneemobil, Ski-doo genannt, anbieten. Destination Yukon - wo sonst?!
Es wird verschiedene Reiseangebote geben, z.B. Volunteering beim Yukon Arctic Ultra oder eine Expedition von Whitehorse nach Dawson City.
Ski-dooing ist eine super Gaudi und für Motorradfans ein absolutes Muss. Aber auch ohne Motor-radführerschein ist es ein Erlebnis, mit den PS-starken Maschinen durch den Tiefschnee zu jagen. Andere Aktivitäten, Schlittenhundfahrten zum Beispiel, machen wir selbstverständlich ebenfalls. Details gibt es demnächst.
20. Dezember 2004
4-Seasons - Das Outdoor-Magazin im Fernsehen
Wenn Ihr es nicht schon entdeckt habt, dann solltet Ihr unbedingt einmal reinschauen. 4-Seasons ist das einzige Magazin Deutschlands, in dem sich alles rund um die Themen Abenteuer und Outdoor dreht.
- Sender: N24
- Sendezeit: So 22:50 Uhr (Wh. Mo 13:30, Do 19:30, Sa 7:30)
- Produktion: Moving Adventures Medien GmbH
Mehr Infos unter: www.4-seasons.de/tv
Achim Heukemes läuft quer durch Australien
Nach der Kälte des Yukon zieht es den Gräfenberger wieder in wärmere Gefilde. Achim hat in 2004 bei den 300 Meilen des Yukon Arctic Ultras den 3.Platz belegt. Im März 2005 wird der Ausnahmesportler Australien durchqueren. 4.700 km. Von Perth nach Sydney. Laufend. Nicht mit dem Jeep.
Seine Vorbereitung sieht so aus: In den ersten Trainings- wochen läuft er 100 - 140 km/Woche und nimmt an ein paar kleinen Wettkämpfen teil. Danach kommen die "Ausdauerwochen" mit einem Schnitt von ca. 200 - 230 km/Woche ...
Infos zu Achim und seinen Projekten gibt es unter www.heukemes.net.
Viel Glück, Achim!
17. Oktober 2004
Eindrücke vom gefährlichsten Abenteuerlauf der Welt
Unser Jungle Marathon Camp
Ich weiß nicht, wie wir es geschafft haben. Aber pünktlich zum Start des Rennen war es fertig: unser Camp. 100 km von der Stadt Santarém entfernt, haben wir damit Unterkunftsmöglichkeiten für über 100 Gäste geschaffen. Mitten im Dschungel.
Zum Camp gehören ein Restaurant mit Küche, die Schlafgelegenheiten, ein Gebäude für die Presse und eines für die Ärzte. Und sogar ein wenig Luxus haben wir uns geleistet. Es gibt Duschen und normale Toiletten. Ab sofort wird das Camp für Ökotouristen und Abenteuerurlauber genutzt. Gruppen, die gerne einmal ein etwas anderes Incentive oder Teamtraining erleben möchten, können sich jederzeit gerne an mich wenden. Ich berate gerne.
Der Start
75 Teilnehmer aus aller Welt haben sich getraut. Am Start war die Welt noch in Ordnung.
Vor dem Rennen wurde ich immer wieder gebeten, die Rennstrecke doch bitte hart zu machen. Das muss man mir nicht zweimal sagen ...
Da blieb kein Fuß trocken
Das Wasser hat es mir besonders angetan. So mussten die Teilnehmer 2 Flüsse überqueren, durch vier Sümpfe marschieren und überhaupt habe ich versucht, jede nur mögliche Pfütze auf die Rennstrecke umzuleiten. Besonders spannend war dabei, dass es in den Flüssen Piranhas und 6 m lange Kaimane gibt. Von den Schlangen ganz zu schweigen.
Egal ob fluchend, schweigend oder mit einem Lächeln im Gesicht, alle Athleten haben die Wasserstellen heil überstanden.
Doch nicht immer mussten die Teilnehmer durchs kühle Nass. So galt es beispielsweise während der ganzen letzen Etappe, dem Flussufer des Tapajos zu folgen. Bei glühender Hitze, eine ziemlich anstrengende Sache. Genau richtig also, für die letzten Kilometer.
What‘s next?
Habe Portugiesisch gelernt. Kann es selbst kaum glauben, aber irgendwie war ich schließlich tatsächlich in der Lage Briefings ohne Übersetzer durchzuführen.
16 Feuerwehrleute, 22 Soldaten, mehr als 10 Ärzte und Krankenschwestern, über 100 Guides und Helfer, 4 Übersetzer, Journalisten aus der ganzen Welt, 8 freiwillige Helfer, 11 Bootsführer, 5 Jeepfahrer, 4 Motorradfahrer, ein Helikopter und 20.000 Nationalparkbewohner, Behörden, Indianer, ganz Brasilien.
500 km zurückgelegte Wegstrecke im Dschungel, endlos viele Giftschlangen, Moskitos, Spinnen, Vögel, Schildkröten, Affen, Gürteltiere, Wespen, Bienen und Flöhe.
Nachts 5 km barfuss alleine durch den Dschungel laufen, beinahe verdursten und noch mehr Schlangen.
Das war mein Jungle Marathon. Es wird schwer, das zu überbieten. Ich arbeite dran.
Mehr tolle Bilder gibt es in der Jungle Marathon Galerie www.junglemarathon.com.
Der Winter kann kommen. Iglubauen mit tirolalpin auf der Hohen Munde
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt? Ein Iglu bauen und dann tatsächlich darin übernachten. Zugegeben, wir waren etwas skeptisch beim Bau des größten Igludorfes der Alpen im letzten Winter. Werden unsere Gäste da mitmachen? Das Ergebnis hat schließlich unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Nicht nur das Bauen hat ihnen unglaublich viel Spaß gemacht. Bei der anschließenden "Zimmerwahl" war der Andrang so groß, dass wir fast noch mehr Iglus gebraucht hätten.
Die Gegebenheiten für eine gelungene Veranstaltung auf der Hohen Munde sind hervor- ragend:
- Unterkunft für mehr als 100 Gäste (auf Wunsch auch mehr)
- Wahlweise Wanderweg oder Sessellift
- Zusätzliche Unterkünfte und Verpflegung in der nahen Rauthhütte (100m Luftlinie)
- Romantische tirolalpin-Hütte als Basis
- Ausreichend Platz für urige Jurten und moderne Expeditionszelte
- Unendlich viele Möglichkeiten für zusätzliche Aktivitäten, wie z.B. Skitouren, Winter-Funsport, Schlittenhunde, Schneemobil-Parcours, Skilanglauf, etc.
- Beste Voraussetzungen für Partys, Produktpräsentationen und Showeinlagen
Als Diplom-Iglubauer in Spe stehe ich für Fragen zu diesem Produkt jederzeit gerne zur Verfügung.
27. Juli 2004
Abenteuer Santarém - ein echter Geheimtipp
Santarém ist ein kleine Stadt im Landesinneren des brasilianischen Bundesstaates Pará. Da die meisten Menschen für einen Urlaub im Dschungel in das bekanntere Manaus fliegen, ist die Gegend um Santarém touristisch noch nicht sehr erschlossen.
Traumhafter Dschungel, freundliche Menschen, super Strände (ja, gibt es auch im Amazonasgebiet!) und so gut wie keine Kriminalität. Dazu kommt noch die Tatsache, dass man hier nicht sehr viel Geld ausgeben muss, um einen schönen Urlaub zu haben. Es gibt hier echt nette Pensionen ab EUR 5,30 pro Nacht.
Die Liste der möglichen Aktivitäten ist lang, Tanzen - und hier wird getanzt bis zum Abwinken - Faulenzen am Strand, Dschungeltouren aller Art, Fischen, etc. Also, wer schon immer einmal diesen Teil Brasiliens für sich entdecken wollte, der sollte sich in jedem Fall den Namen Santarém merken. Gerne gebe ich auf Anfrage auch Reisetipps.
Team adidas Natventure für die WM in Argentinien qualifiziert
Neu ausgestattet von adidas und top motiviert, ist das Team adidas Natventure in die Saison 2004 gestartet. Und wieder ist es der Mannschaft um Kapitän Marc Pschebizin gelungen, hervorragende Resultate zu erreichen:
adidas Transalp Challenge, 17. - 24.07. Daniel und Marc erreichen bei den Herren einen hervorragenden 15. Platz (von 259 gewerteten Teams!). Insgesamt benötigen sie für die 662 km und 22.455 Höhenmeter 34:07.02, 1 Stunden. Und auch Thomas und Tine kämpfen in der Mixed-Kategorie bis zum Finish - vor allem für Thomas ein tolles Training, denn MTB ist eigentlich nicht seine Lieblingsdisziplin. Mit einer Zeit von 53:00.40,0 Stunden belegen sie Rang 39.
Saab Salomon X-adventure Weltcup Frankreich, 09. - 11.07. Es war nicht leicht für Marc, einen Ersatz für die verletzte Tine zu finden. In letzter Minute ist es aber gelungen und Karin Mende aus Aachen hat dabei geholfen, dass das Team in Frankreich einen 15. Platz belegen konnte. Hier waren insgesamt 55 Teams aus verschiedensten Ländern am Start.
Adidas 24 Hours of Saalbach Hinterglemm, 30. - 31.05. Hier war das Team mit 110 Runden unschlagbar und belegte den ersten Platz. Daniel konnte mit seiner schnellen 17. Rund auch noch einen Rundenrekord von 11:01.78 Minuten aufstellen. Die Durch- schnittszeit für eine Runde lag bei 20 Minuten!
Saab Salomon X-adventure Weltcup Marokko, 07.-09.05. Ein starker Auftakt mit Platz 13 von 41 gestarteten Teams aus der ganzen Welt.
Mit den beiden Ergebnissen beim Saab Salomon AR Weltcup hat sich Deutschlands bestes AR Team bereits für die Welt- meisterschaft in Argentinien qualifiziert. Ausgetragen wird dieses spannende Event vom 29.11. - 05.12.04. Auf www.natventure.com wird es dann regelmäßige Updates zum Rennverlauf geben.
11. Mai 2004
Neues zum Thema Adventure Racing
Ab sofort heißt Deutschlands bestes Adventure Racing Team adidas Natventure. Und wir freuen uns sehr, mit adidas einen starken Partner für die Mannschaft und für das Thema Adventure Racing mit an Bord zu haben. Weitere Infos gibt es demnächst.
Der erste Saab Salomon X-adventure Weltcup hat bereits stattgefunden. Austragungsort für das Sprint AR vom 7. - 9. Mai war das Atlasgebirge in Marokko. Team adidas Natventure war dabei und hat einen hervorragenden 13. Platz belegt. Mehr Infos zum Rennen gibt es unter www.raidseries.com.
Die ersten faszinatour Adventure Olympics zur Eröffnung der Sommersaison 04 waren ein voller Erfolg. 12 Teams mit 6 bis 8 Mitgliedern hatten jede Menge Spaß beim Raften, Mountainbiken, Orientierungslaufen und vielen spannenden Sonderprüfungen.
Nach einem ausführlichen Bericht über Adventure Races in der Jubiläumsausgabe der FIT FOR FUN, gibt es nun auch in der aktuellen Men‘s Health einen tollen Bericht über den Trendsport Abenteuerrennen. Unbedingt lesen!
11. April 2004
the Great Outdoors zu Gast beim European Outdoor Summit auf der ispo
Okay, das ist jetzt schon ein paar Tage her. Aber es war gut fürs Ego, denn es hat gezeigt, dass the Great Outdoors mittlerweile in der Outdoor-Szene bekannt ist.
Neben Repräsentanten der Raid Worldchampionships, Salomon International und des Kuppio Ice- Marathon, wurde ich auf die ispo eingeladen, um über aktuelle Entwicklungen im Bereich von (Extrem-)Sportevents zu diskutieren.
So war es für die Besucher sehr interessant, einmal zu erfahren, mit welchen Herausforderungen sowohl große, als auch kleine Events klar kommen müssen.
Robert Pollhammer neuer Renndirektor des Jungle Marathon
Ich habe zwar insgeheim mit dem Gedanken gespielt, irgendwann einmal wieder beim Jungle Marathon dabei zu sein. Doch habe ich nicht erwartet, dass es so bald sein würde. Und mit Sicherheit habe ich nicht damit gerechnet, einmal Renndirektor dieses tollen Rennens zu werden. Aber nun ist genau das passiert. Shirley Thompson von der Jungle Marathon Ltd. aus England hat mich engagiert, diesen Job zu übernehmen.
Das ist für the Great Outdoors ein weiterer Meilenstein im Bereich Extremsport und bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. So werde ich vom 27.03. bis 01.04. zu einem Intensiv-Sprachkurs in Portugiesisch nach London reisen. Danach geht es gleich weiter zu einer ersten Vorreise nach Brasilien. Ab 09.04. werde ich wieder in München erreichbar sein.
Was macht eigentlich ein Renndirektor? Eine ganze Menge. So werde ich beispielsweise die Strecke auswählen und bei der Suche nach zuverlässigen Partner vor Ort helfen. Auch sonst werde ich in vielen Bereichen der Vorbereitung aktiv werden und die Fragen der vielen Interessenten und Teilnehmer beantworten. Während der Veranstaltung selbst bin ich dann für einen sicheren und reibungslosen Ablauf zuständig - im tiefen Dschungel des Amazonas keine leichte Aufgabe, aber super spannend. Ich freue mich darauf!
Der Jungle Marathon 2005 findet vom 15. - 24.09. statt. Mehr Infos gibt es unter: www.junglemarathon.com.
Auftakt für Abenteurer: Grandiose faszinatour Saison-Eröffnung mit den Adventure Olympics 2004 am 08. Mai
Wildwasser statt Swimmingpool. Den richtigen Kick für das Wochenende finden immer mehr Menschen bei Team-Events mit Spaß und Action in den Bergen. Der Allgäuer Outdoor-Spezialist faszinatour setzt auf diesen Trend und bietet mit seinem neuen Adventuer Guide 2004 Abenteuer pur: Beim Raften auf tosendem Wildwasser, Abseilen in tiefe Schluchten oder Biken durch die Bergwelt finden Outdoor-Freunde den passenden Ausgleich zum Alltag.
Zum Auftakt der Saison veranstaltet faszinatour am 08.Mai erstmals die Adventure Olympics. Dabei gehen bis zu 60 Teams an den Start und bewältigen drei Disziplinen, angefangen von einem Raft Race bis hin zur Team-Orientierung und einem Mountainbike-Parcours.
Die Adventure Olympics 2004 werden im Tiroler Outdoorzentrum Haiming ausgetragen. Die Teilnahme kostet EUR 99,- pro Person. Die Anmeldung ist entweder einzeln oder gleich im Team bis zu 8 Personen möglich. Mittags sorgt eine Nudelparty für körperliche Power und abends wird mit zünftigem Barbecue gefeiert.
4. Februar 2004
Vom 07. bis 24. Februar bin ich in Kanada. Denn dann findet dort die zweite Ausgabe des Yukon Arctic Ultra statt. Leider bin ich in dieser Zeit nur bedingt erreichbar. Wenn ich Gelegenheit dazu habe, werde ich meine Emails abrufen.
Feste feiern im Playcastle Seefeld
Das Playcastle ist nicht nur der ideale Ort für einen erholsamen Zwischenstopp oder einen Nachmittag für die ganze Familie. Auch Feste lassen sich prima in diesem Schloss feiern.
Selbstverständlich sind wir flexibel, d.h. egal wie groß die Gruppe, wir stellen gerne ein individuelles Programm zusammen.
Yukon Arctic Ultra - einige Facts zum Rennen
Mit bereits gemessenen - 50 Grad Celsius könnte es ein verdammt kaltes Rennen werden. Wobei mit - 17 Grad gerade wieder eine Hitzewelle über den Yukon schwappt.
- 46 Athleten aus 14 Ländern sind am Start - von Schottland bis Guatemala.
- Besonders erfreulich ist, dass 9 Athleten aus Deutschland dabei sind!
- Es starten 13 Frauen und 33 Männer.
- Der jüngste Teilnehmer ist 21, die ältesten Starter sind 54 Jahre alt.
- 10 Teilnehmer sind schon zum zweiten Mal dabei.
- Mit 21 Teilnehmern ist die 300-Meilen-Strecke sehr stark besetzt.
Ab dem 14.02. wird es tägliche Updates auf der Homepage zum Rennverlauf geben. Also, einfach reinklicken: www.arcticultra.de
Das Team von the Great Outdoors hat sich Verstärkung geholt
Seit Dezember ist er fest angestellt. Seine Aufgaben: Moralische Unterstützung und Personal- Trainer. Seine Vorfahren kommen aus Sibirien. Er selbst ist Italiener und in Rom geboren. Das merkt man auch. Sein Name ist Shaq. Er hat vier Pfoten und verdreht mit seinen blauen Augen allen Frauen den Kopf.
Wer einmal mehr über sibirische Huskys und Hundeschlitten-Fahrten erfahren möchte, kann sich gerne bei uns melden. Wir planen derzeit für den nächsten Winter mehrtägige Hundeschlittentouren in den Alpen. Infos dazu folgen noch!
22. Dezember 2003
Das Playcastle in Tirol hat eröffnet
Es gab viel zu tun in den letzten Wochen. Und es hat sich gelohnt. Planmäßig hat das Playcastle am 20.12.2003 sein Pforten für Besucher geöffnet.
Unsere Erlebniswelten Kletterwand, Hochseilgarten und ATV-Parcours sind in Betrieb. Die Kooperation von the Great Outdoors, Canyon und tirolalpin für den Betrieb dieser Anlagen hat jetzt auch einen Namen: More Motion. Denn Bewegung ist das Motto - egal, ob die Wand nach oben im Klettergarten, durch das Gelände mit den ATVs von Arctic Cat oder unter der Decke im einmaligen Hochseilgarten.
Mit Edelrid konnte zudem ein weiterer, sehr engagierter Produktpartner gewonnen werden. Seile, Gurte, Karabiner und Sicherungen dieses Top-Herstellers stehen zukünftig den Besuchern im Klettergarten zur Verfügung.
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Yukon Arctic Ultra mit neuer Homepage
Dank der tollen Leistung der Programmierer der Gerina AG - www.gerina.de - konnten wir rechtzeitig vor Weihnachten die neue YAU Website freischalten. Die Adresse: www.arcticultra.de.
Das Resultat kann sich sehen lassen. Und ein einfach zu bedienendes Content Management System wird es uns im Februar erlauben, noch schneller die neuesten Infos zum Rennverlauf online zu bringen.
3. Dezember 2003
Playcastle, Tirol - Fun und Adventure für Kinder und Erwachsene
Am 20.12.2003 ist es soweit. Das Playcastle Tirol eröffnet seine Pforten. Dann gibt es für € 4,00/Person Entertainment satt. Und zwar für Kinder und Erwachsene.
Für die Erlebniswelten Kletterwand, Hochseilgarten und ATV-Parcours hat the Great Outdoors gerade mit Kooperationspartnern eine Betreibergesellschaft gegründet - mit dabei Thomas Gradl von Canyon, Martin Riplf-Marx und Silvia Kralj von tirolalpin. Für hervorragende Betreuung ist also gesorgt.
Erklärungsbedürftig ist vielleicht der ATV-Parcours. ATVs sind Motorräder mit vier Rädern. Diese erleben derzeit weltweit einen Boom. Ein Autoführerschein reicht, um mit diesen Fahrzeugen Spaß zu haben - egal ob auf der Straße oder im Gelände. Bei unserem Parcours steht die Geschicklichkeit im Vordergrund. Dieses Konzept hat auch unseren Produktpartner überzeugt. Die Playcastle ATVs kommen ausschließlich von der Firma Arctic Cat. Damit stehen uns absolute Top-Geräte zur Verfügung.
Wer nach ein paar Runden ATV-Parcours noch nicht genug hat, kann sich anschließend an der einmaligen Kletterwand oder dem spektakulären Hochseilgarten versuchen.
Playcastle als Ideale Location für Incentives und Events
- Mittelalterliches Ambiente im Burgteil
- Eine große Veranstaltungshalle
- Eigene Gastronomie
- Optimalen Verkehrsanbindung
- Zahlreiche Möglichkeiten für Sport, Abenteuer und Spiel
All diese Elemente machen das Playcastle zu einer super Location für Incentives und Events. Nähere Infos und Preise gibt es bei the Great Outdoors.
Laufen im Winter
Nein, im Winter laufe ich nicht. Das ist zu kalt, viel zu nass und überhaupt wird es schon so früh dunkel. So, oder so ähnlich denken viele Menschen über Laufsport in der kalten Jahreszeit. Doch die Kälte hat durchaus ihre Reize.
Laufen bei kalten Temperaturen ist ein sehr intensives, einfach anderes Erlebnis. Während sich die Landschaft im Winterschlaf befindet, spürt man die Energie, die einem die Bewegung bringt. Es ist stiller. Denn nur wenige Menschen bevölkern die Laufwege am Morgen, oder kurz bevor die Sonne untergeht. Ganz zu schweigen von der Zeit nach Sonnenuntergang. Damit wären wir auch schon beim ersten Punkt:
Dunkelheit
Niemand läuft gerne alleine bei Dunkelheit. Schon gar auf einsamen Waldwegen. Deshalb ist hier die Lösung denkbar einfach. Für den Winter solltet ihr euch Gleichgesinnte suchen. Denn der unheimlichste Forstweg wird zu zweit oder in einer Gruppe zu einem ganz normalen Weg. Dabei sollte eine vernünftige Stirnlampe nicht fehlen. Fast alle Hersteller bieten hier Modelle, die sich bestens eignen. Besonders empfehlenswert ist die Marke Petzl. Hier findet jeder eine Beleuchtung nach seinem Geschmack. Egal, ob leicht, besonders bequem, hohe oder bewusst niedrige Leuchtkraft. Das Sortiment hat alles zu bieten.
Für die Hartgesottenen ist das Laufen in der Dunkelheit eine besondere Herausforderung. Alleine durch einen dunklen Wald zu laufen hat durchaus Adrenalinpotenzial. Man nimmt die Umwelt mit allen Sinnen wahr. Hört verdächtige Geräusche, läuft wie von selbst schneller als gewohnt. Aber Vorsicht! Es sollte sich um sichere Wege und Gegenden handeln. Und es ist und bleibt für Frauen nicht empfehlenswert, nachts alleine auf abgelegenen Pfaden zu laufen. Dann lieber doch in der Gruppe.
Kleidung
Oberstes Prinzip im Winter: Zwiebel. Wer über die drei richtigen Schichten verfügt, ist für den europäischen Winter bestens gerüstet. Wer mehr Schichten braucht, oder einfach auf eine dicke Fliesschicht über der Funktionsunterwäsche setzt, wird schnell frustriert sein. Wer sich dagegen richtig ausrüstet, kann sich den Luxus leisten beim Loslaufen nicht zu frieren. Generiert der Körper ausreichend Hitze, ist es wichtig rechtzeitig eine Schicht abzulegen. Wenn man schwitzt, ist es eigentlich schon zu spät. Also, rechtzeitig entblättern.
1. Schicht: Funktionsunterwäsche
Fast jeder Hersteller verfügt über spezielle Funktionsunterwäsche für den Winter. Mein persönlicher Favorit ist die Unterwäsche von Kwark (Serie THERMO PRO lite). Infos unter www.kwark.de. Geheimnis dieser Kollektion ist das sehr dünne und in alle Himmelsrichtungen elastische Polartec Powerstretch Midweight. Dieses Material trägt sich nicht nur sehr angenehm, sondern es ist hochatmungsaktiv. Selbst bei starkem Schwitzen, bleibt die Innenseite trocken und die Flüssigkeit sammelt sich an der Außenseite der Textilie. Allerdings ist das Powerstretch für milde Wintertemperaturen sehr warm. An solchen Tagen verzichtet man lieber auf diese Material und trägt dünnere Unterwäsche bzw. ein ganz normales langbeiniges und –ärmeliges Laufoutfit. Im Gegenschluss gilt, dass dieser Zwirn bis zu relativ kalten Temperaturen als erste und einzige Schicht ausreicht. Keine Angst, die Unterwäsche ist als solche nicht zu erkennen. Wie weit einem das Material tatsächlich reicht, das muss jeder für sich selbst herausfinden.
2. Schicht: Isolierung
Auch hier bin ich persönlich von Powerstretch, in diesem Fall die etwas dickere, normale Variante, sehr überzeugt. Es trägt sich einfach sehr angenehm, macht jede Bewegung mit und ist als zweite Schicht ebenfalls atmungsaktiv. Nicht nur Kwark arbeitet übrigens mit diesem Material. Zahlreiche andere Hersteller verwenden das elastische Polartec Textil. Alternativ ist eine, ebenfalls atmungsaktive, Fleece-Schicht denkbar. Diverse Firmen arbeiten hier mit der Polartec 200 Serie (die Zahl bezieht sich auf das Gewicht der Fasern pro m², d.h. je höher die Zahl, desto dicker und wärmer) oder mit der noch atmungsaktiveren Polartec PowerDry. Dass hier keine Missverständnisse entstehen. Ich habe keinen Werbevertrag mit Polartec. Es gibt viele Alternativen. Am besten einfach im guten Fachhandel nach Bekleidung mit den entsprechenden Eigenschaften fragen.
3. Schicht: Wind- und wasserdicht
Jetzt wird es etwas kniffelig. Denn hier gibt es wieder zwei Alternativen. Für den deutschen Winter, der ja bisweilen auch Regen mit sich bringt, scheint jedoch in jedem Fall eine wasserdichte und windstoppende Schicht die vernünftigste Lösung zu sein. Die meisten Hersteller werben für die entsprechenden Produkte damit, dass die Materialien sogar atmungsaktiv sind. Das mag auch so sein. Jedoch sind der Atmungsaktivität hier sicherlich Grenzen gesetzt. Sehr zu empfehlen sind Produkte mit Gore-Tex PacLite. Hier stehen Wettereigenschaften und Gewicht in einem sehr guten Verhältnis.
Alternative zum wasserdichten Gore-Tex sind Pullis oder Jacken aus Polartec Windbloc (absolut winddicht), WindPro (nicht 100% winddicht, dafür atmungsaktiver) oder ThermalPro (Nieselregen, Schmutz und Schnee perlen ab). Diese Materialien sind beim Laufen etwas angenehmer zu tragen, als Gore-Tex. Sie verursachen weniger Rascheln und sitzen enger am Körper. Doch, wenn es wirklich regnet ist eine wasserdichte Schicht schon angenehmer.
Kopfbedeckung und Handschuhe zur Bekleidung
Ebenfalls wichtig, der Körper verliert extrem viel Hitze über den Kopf, aber auch kalte Hände und Füße können einem den ganzen Spaß verderben.
Schuhe
Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Gore-tex heißt ein Zauberwort. Wenn ihr es noch nicht versucht habt, dann ist es jetzt an der Zeit. Und die Investition in einen Gore-tex beschichteten Schuh lohnt sich. Denn auch im Sommer kann es regnen und es macht verdammt viel Spaß, dabei absolut trockene Füße zu behalten.
Die etwas günstigere Variante liegt sozusagen im Schuh. Sie heißt SealSkinz. Das sind wasserdichte Socken. Selbst wenn der Schuh durchnässt ist bleiben dabei die Füße trocken. Einziger Nachteil, die Socken sind zwar trotz Wasserdichte atmungsaktiv, aber natürlich nicht ganz vergleichbar mit speziellen Laufsocken. Außerdem zu beachten ist, dass die Sealskinz nicht gerade dünn sind und es sich empfiehlt Kontaktsocken darunter zu tragen. Sind die Laufschuhe eine Nummer zu groß, entsteht dadurch meist kein Problem. Ansonsten wird es eng.
Also, keine Ausreden mehr und viel Spaß beim Laufen im Winter!
Ausrüstung fürs Trekking - egal, ob bei extremen Bedingungen oder einfach nur bei einer Tour in den Alpen
Die Tatsache, dass es mir körperlich nach den 200 km Dschungel so gut gegangen ist, verdanke ich nicht zuletzt der richtigen Ausrüstung. Bei meinen Sponsoren möchte ich mich deshalb herzlich bedanken. Folgende Produkte haben mit mir das Abenteuer bestanden:
Rucksack 20amp (= 20l Volumen) Adventure Racing Rucksack der Marke macpac
Dieser Rucksack ist für das Abenteuer gemacht. Und das merkt man. Mit 850 g ist der 20amp superleicht und bietet ausreichend Stauraum- und –möglichkeiten für 7 Tage Eigenverpflegung im Urwald. Der Tragekomfort dieses Rucksacks ist einmalig. Nach dem Rennen hatte ich weder Druck- noch Scheuerstellen am Körper. Dabei war der 20amp in den ersten Tagen bis an das absolute Maximum gefüllt. Den Strapazen (darunter ein unfreiwilliger Salto mit Rückenlandung) hat das Modell problemlos standgehalten. Fazit: unbedingt empfehlenswert – auch für einfache Wanderungen. www.macpac.co.nz
Schuhe
Lange habe ich überlegt, welcher Schuh für das zu erwartende Gelände geeignet sein könnte. Ich habe mich schließlich für den Superraid von Salomon entschieden. Ein Glückstreffer. Damit hatte ich sicherlich den schwersten Schuh im gesamten Starterfeld. Niemand sonst hatte Schuhe, die über den Knöchel gehen. In Sachen Passform und Stabilität ist der Superraid jedoch kaum zu übertreffen. Einen härteren Test kann es nicht geben. Sümpfe, Bäche, Flüsse, steile An- und Abstiege, Wurzeln und steinharte Plantagenwege konnten dem Adventure-Schuh nichts anhaben. Erst am letzten Tag machten sich Abnutzungserscheinungen an der Sohle bemerkbar (allerdings hatten meine Schuhe da schon drei Jahre Sport und Abenteuer hinter sich!). www.salomonsports.com
Socken
Auch hier war ich, wie die meisten Teilnehmer, zunächst unsicher. Schließlich habe als erste Schicht für dünne Laufsocken von Pro Feet entschieden. Darüber kamen dann noch die wasserdichten SealSkinz, die ebenfalls von Pro Feet vertrieben werden. Aufgrund von Schweißbildung und bisweilen kniehohem Wasser, waren meine Füße trotzdem die ganze Zeit nass. Die Kombination aus bequemen Schuhen und dicker SealSkinz war jedoch sehr gut. Als einer der wenigen Starter hatte ich nur eine einzige, winzige Blase. Aber Vorsicht! Das liegt auch am richtigen Training. Es ist schwer zu sagen, ob diese Kombination für jeden Fuß eine gute Wahl ist. www.pro-feet.de
Messer
Bei den Einheimischen war mein Böker Messer, Modell Orca, der Hit. Eigentlich ist das Orca ein superstabiles Tauchermesser. Damit ist es jedoch für die Feuchtigkeit des Dschungels bestens geeignet. Zusätzlich geht der Schaft durch den Griff, d.h. man kann mit einem Stein hinten auf das Messer schlagen, ohne es kaputt zu machen. Mit seiner 13cm langen Klinge sorgt das Orca auch für ein gewisses Gefühl an Sicherheit. Wer sich im Dschungel kann sich auf dieses Messer verlassen. Das war für mich wichtiger als die Frage nach minimalem Gewicht. Und das Orca ist so scharf, dass man Pflaster und Kunststoffe (beides ist immer wieder erforderlich) schneiden kann, wie Butter. www.boker.de
Spritzschutz für Kamera
Wer in den Dschungel seine Kamera mitnimmt, sollte unbedingt eine Schutzhülle dabei haben. Ewa Marine bietet hier für fast jedes gängige Modell eine Lösung. Damit ist das Gerät wasser- (bis 10m Tiefe), staub- und sanddicht verpackt. Um Bilder zu machen muss man die Kamera auch nicht aus der Schutzhülle nehmen. Sicher verpackt lassen sich sämtliche Hebel und Knöpfe problemlos bedienen. Siliziumkristalle in der Hülle sorgen dafür, dass auch die hohe Luftfeuchtigkeit der Kamera nichts anhaben kann. www.ewa-marine.de
Kleidung
Ich konnte Hose und Hemd vor meiner Abreise nicht mehr testen. Erst in Brasilien habe ich von einem anderen Teilnehmer meine Kleidung bekommen. Deshalb war ich schon etwas nervös. Doch auch hier hatte ich Glück. RailRiders ist ein in Deutschland noch sehr unbekannte Marke. Bei dieser Firma hat man sich auf das Thema Abenteuer und Extremsport spezialisiert. So waren meine Klamotten extrem leicht und dennoch sehr widerstandsfähig. Man bleibt im Dschungel oft an Ästen hängen oder stößt mit den Beinen an herumliegende Bäume. In kurzen Hosen kann das zu Wunden führen, die im feuchten Klima schnell Infektionen nach sich ziehen. Mit den langen Hosen von RailRiders überhaupt kein Problem. Nicht einen Riss hat meine Kleidung abbekommen. Auch das langärmelige Hemd nicht. Zusätzlich verfügen die von mir verwendeten Modelle (Eco-Mesh) über sehr großzügige Lüftungsschlitze, die für angenehme Kühlung sorgen. Besonders angenehm ist die lange und leichte Kleidung auch in Sachen Insekten. Ameisenteppiche waren kein Problem und keine einzige Zecke hat einen Weg zu meiner Haut gefunden. Einziger Nachteil, da die Kleidung nach kurzer Zeit nass ist klebt sie ein wenig am Körper und scheuert an der Innenseite der Oberschenkel. www.raildriders.com
Insektenmittel
Mindestens genauso wichtig, wie Malariatabletten (zur Prävention oder Behandlung) ist ein gutes Insektenmittel. Hier habe ich mich auf die Produkte von NOBITE verlassen. Mit dem Wirkstoff 50% Deet ist das Mittel sehr effektiv. Ein höher konzentriertes Mittel ist in Deutschland meines Wissens nicht erhältlich. Da wir in einer Jahreszeit (Trockenzeit) und in Gebieten unterwegs waren, in denen es nicht viele Moskitos gibt, kann ich mir kein abschließendes Urteil erlauben. Vielleicht lag die Abwesenheit der Plagegeister aber auch gerade an NOBITE. Wichtig sicherlich die Info, dass bis zu 50% der Moskitostiche durch die Kleidung erfolgen. Dafür gibt es von NOBITE ebenfalls ein Produkt. Dieses hat Wirkstoff 4% Permethrin. Die Kleidung wird imprägniert und die Wirkung bleibt trotz Waschen für bis zu 2 Monate erhalten. www.nobite.com
Kompass
Neben der Sonne, ist der Kompass die zuverlässigste Orientierungshilfe im Dschungel. Da man die Sonne unter dem dichten Blätterdach oft nicht zu Gesicht bekommt, ist der Kompass unerlässlich. Glücklicherweise habe ich mich nie verlaufen. Aber mit dem Eschenbach alpin hatte ich keine Bedenken, mir notfalls zielgenau einen Weg nach Norden, in Richtung Dschungelstraße, zu suchen. Der alpin ist sehr robust und durchdacht. Mit seinen vielen Extras ist er der ideale Wegbegleiter in jedem Gelände. www.eschenbach-optik.de
Extra-Tipp: 5 Regeln des Survival im Dschungel
- Anhalten. Wenn man merkt, dass man sich verlaufen hat, sollte man zunächst anhalten.
- Hinsetzen und ausruhen. Hat man sich definitiv verirrt, liegt es wahrscheinlich daran, dass man dehydriert und erschöpft ist. Deshalb zunächst unbedingt dem Körper eine Pause gönnen und trinken.
- Essen und Feuer machen. Bricht die Nacht bereits herein, sollte man essen und ein Feuer machen. Letzteres wärmt, hält große und kleine Tiere fern und ist auch auf eine gewisse Distanz sichtbar. Ist bis zum Einbruch der Dunkelheit noch eine Weile Zeit, dann ist ein Feuer noch nicht erforderlich.
- Orientieren. Ist man ausgeruht, fällt es leichter sich zu orientieren. Dabei können Kompass oder Sonne helfen.
- Navigieren. Scheint die Sonne noch eine Weile, kann man nach der Orientierung den Marsch wieder aufnehmen. Ist es bereits dunkel, sollte man bis Sonnenaufgang abwarten. Nachts lebt der Dschungel und eine Fortbewegung ist nicht empfehlenswert.
22. Oktober 2003
Incentives im Winter 2003/2004
Geht nicht, gibt es nicht. Das gilt auch für unsere Incentives in diesem Winter. The Great Outdoors vermittelt Programme für jeden Geschmack. Eine kleine Auswahl gefällig?
- einzigartige Hundeschlittenworkshops
- abenteuerliche Winter-Trappertouren in Begleitung von Huskies
- ein fantastischer Winter-Abenteuer-Parcours, mit Flying Fox, Abseiling, Hängebrücke, Seilelementen und einem ganz neuen Klettersteig
- Eisklettern für Anfänger und Fortgeschrittene
- Quad– oder Schneemobilfahren
- Gletschertouren
- Fackelwanderungen und gemütliche Hüttenabende
- Winter-Fun-Olympiaden
- Und noch viel mehr.
Gerne helfen wir mit Beratung und der Erstellung eines individuellen Angebotes. Nutzt unser Know- How und ein hervorragendes Netzwerk für einmalige Incentive.